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Ihr Lieben,
rückblickend auf den vergangenen Sonntag stelle ich für mich immer wieder fest, dass wieder eine bedeutsame Veränderung für unsere Gemeinde vollzogen wurde. Wolfgang Stremel hat 8 Jahre unsere Gemeinde als Pastor geprägt und wurde nun nach insgesamt 40 Dienstjahren in den Ruhestand verabschiedet.

Als ich die letzten 8 Jahre mit Wolfgang Stremel als unserem Gemeindepastor in den Protokollen durchstreifte, wurde mir deutlich, was in dieser Zeit alles verändert und an die Bedürfnisse der Gemeinde angepasst wurde. Es war eine Zeit, die uns sicherlich auf unterschiedlichen Ebenen und in unterschiedlichen Facetten weitergeführt und weiterentwickelt hat. Einige Dinge wurden auch vor Kurzem erst gestartet, die nun anfangen Früchte zu tragen.

Nur um ein aktuelles Beispiel zu nennen, wer hätte gedacht, dass wir 250-300 Besucher in unseren Sonntagsgottesdiensten haben? Auf Youtube kann man sehen, dass wir in den letzten Wochen regelmäßig 200-300, teilweise sogar bis zu 500 Aufrufe unserer Gottesdienste verzeichnen. Hinter jedem Aufruf steckt die Chance, dass die Person / die Personen mit Gottes Wort erreicht wurden und zu Jesus finden. Was für ein riesiges Potenzial.

Werbeblock: Wenn ihr unsere Gemeindeseite auf Youtube abonniert, erreichen wir eine noch größere Menschenmenge mit Gottes Wort, weil wir dann in den Bewertungen von Youtube steigen.

Kombiniert mit den verschiedenen Renovierungstätigkeiten der letzten Jahre im Gemeindehaus sollten wir doch sehr gut vorbereitet sein, neue Menschen mit offenen Armen zu empfangen. – Ach ne, geht nicht. Corona. – Aber auch diese Zeit wird vorüber gehen und wir wollen auch dann wieder bereit sein. Bereit sein, Gottes Pläne für unsere Gemeinde weiterzuführen. Uns von ihm gebrauchen zu lassen.

Aber was ist sein Plan mit uns? Ganz allgemein gesprochen: „Menschen für Jesus gewinnen“. Aber was heißt das konkret und wie kann das ganz praktisch für uns aussehen? Dieser Frage werden wir uns in der Gemeindeleitung in den nächsten Wochen nochmal wieder neu stellen und dann auch mit Daniel Jander, unserem neuen Pastor (ab 15. August), intensiv bearbeiten.

Aktuell überlegen wir, wie wir uns in verschiedenen Gruppenkonstellationen in den nächsten Wochen online oder persönlich treffen können. Wir halten es für wichtig, dass wir uns als Gemeindegruppen in den Hauskreisen oder anderen kleinen Gruppen treffen, dass wir unsere Gemeinschaft mit- und untereinander pflegen und dass wir füreinander und für die Gemeinde beten. Wir spüren den großen Bedarf an persönlicher Beziehung und wollen auch die Zeit bis zur „Wiedereröffnung der Normalität“ nutzen, um neue Ideen für Gemeinde zu entwickeln. Die aktuelle Zeit hat viele Schattenseiten, bringt aber auch einiges Positive an Erfahrungen mit sich. Diese wollen wir gerne sammeln und ggf. dann später in unser Gemeindeleben aufnehmen.

In der Bibel umfasst der Begriff „Gemeinde“ mehrere Nuancen. Zum einen ist die Versammlung von Christen vor Ort bis hin zur kleinen Hausgemeinde gemeint (Römer 16,5). Andererseits werden die Gemeinden einer ganzen Gegend als Gemeinde Jesu beschrieben (Apostelgeschichte 9,31). Und selbst die Gemeinschaft aller Christen weltweit und zu allen Zeiten versteht das Neue Testament als Gemeinde (Epheser 5,25; 1. Korinther 12,28). Mir geht es häufig so, dass ich im Alltagsgebrauch unter dem Begriff Gemeinde nur das verstehe, was in direktem Zusammenhang zu unserer FeG Hanau geschieht. Die Bibel zeigt uns hier aber eine ganz andere Spannweite von „Gemeinde“ auf. Und wenn ich mir diese unterschiedlichen Perspektiven vom kleinen Detail bis zum Großen Ganzen vor Augen führe, stelle ich fest, dass ich noch ganz ganz viel nicht verstanden habe und wahrscheinlich auch nie verstehen werde. Gottes Horizont ist so viel größer als meiner, dass es mirwahrscheinlich auch nie verstehen werde. Gottes Horizont ist so viel größer als meiner, dass es mirsehr anmaßend vorkommt, wenn ich anfangen wollte, Gemeinde zu planen. Wo sollte das hinführen,wenn ein Mensch, z.B. ich, unsere FeG ohne Gottes Perspektive planen müsste.
Ich muss lernen, noch mehr loszulassen, damit Gott wirken kann.
Gottes Pläne für unsere Gemeinde beruhen auf dem Wissen über die Vergangenheit, die Gegenwartund die Zukunft.

Gott, wie nimmst du unsere Gemeinde derzeit wahr? Herr, wohin soll sich unsere Gemeindeentwickeln? Welches werden die Hauptthemen und Charaktermerkmale unserer Gemeinde sein?Herr, wo siehst du mich persönlich in der Gemeinde? Ich möchte mich von dir gebrauchen lassen.Lass mich deinen Willen und Plan erkennen und dann auch offen dafür sein. Das ist mein Gebet.

Ich wünsche uns, dass Gott unsere Augen mit seinem Heiligen Geist erleuchtet, dass wir unserprivates persönliches Umfeld, unsere Gemeinde, aber auch unsere Kinder, Eltern, Freunde,Arbeitskollegen, Mitschüler, etc. mit seinen Augen sehen können und damit eine wunderbareGottes-Perspektive für und in unserem Leben gewinnen.

Gott segne Dich!

 

Herzliche Grüße von der Gemeindeleitung

Daniel

Adresse

Freie evangelische Gemeinde Hanau
Weimarer Straße 35
63454 Hanau-Weststadt 
 
Telefonnummer Pastor Stremel:
06181 / 86955

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